Pressemitteilung
06.Juli 2010
Grüner Kreisverband begrüßt rot/grünen Koalitionsvertrag
Bereits wenige Stunden nach Fertigstellung des Koalitionsvertrages zwischen SPD und Grünen im Landtag ermöglichte der Krefelder Grüne Kreisverband seinen Mitgliedern, die Ergebnisse der zweiwöchigen Verhandlungen am 6.7. zu diskutieren. Die neugewählte NRW-Partei-vorsitzende Monika Düker, MdL und Mitglied der Verhandlungskommission, war der frühen Einladung der Krefelder gerne gefolgt, um die Grundzüge der Vereinbarungen vorzustellen.
Mit großer Zufriedenheit wurde festgestellt, dass die Koalitionsvereinbarung einen echten ökologischen und sozialen Politikwechsel beinhaltet. Düker wies insbesondere auf das Umbauprogramm Schule für die Ermöglichung längeren gemeinsamen Lernens, die Abschaffung der Studiengebühren, die ökologische Ausrichtung der Wirtschaftspolitik und die höhere Gewichtung des ÖPNV mit der Förderung des Sozialtickets hin.
Positiv beurteilen die Krefelder Grünen auch die angekündigten Verbesserungen für die Kommunen: Zins- und Tilgungshilfen für finanziell Not leidende Kommunen, Erleichterung ihrer wirtschaftlichen Betätigung, sowie die Rückkehr zur früheren Praxis des Abfallwirtschaftsplans zur regionalen Müllentsorgung und der verbindlichen Zuweisung von Abfallströmen, was im Ergebnis den Krefeldern höhere Müllgebühren erspart.
Große Zustimmung erfuhr die Einbringung eines Klimaschutzgesetzes sowie die klar formulierten Ziele im Hinblick auf CO2-Reduzierung in NRW. Damit werden aus Sicht der Krefelder Grünen auch die Rahmenbedingungen für die Verhinderung des Kohlekraftwerkes in Krefeld verbessert. Die Krefelder Grünen appellieren an die Krefelder SPD, diese Umkehr in der Klimapolitik des Landes zum Anlass zu nehmen, den Ausstieg aus den Plänen für das geplante Steinkohlekraftwerk zu unterstützen.
Insgesamt gab die Mitgliederversammlung den vier Krefelder Delegierten auf der bevorstehenden Landesdelegiertenkonferenz am Samstag in Neuss ein positives Votum für den Koalitionsvertrag, der für einen klaren sozial-ökologischen Politikwechsel steht.
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